Ich habe beschlossen, dass ich mir heute Abend um 19:30h im Hamburger Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12, das im Parteibuch angekündigte Referat von Albrecht Müller zum Aufbau von Gegenöffentlichkeit anhören werde. Vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit, mit Albrecht Müller über das von der Redaktion des Parteibuchs vorgestellte Konzept einer Keimzelle für den Aufbau einer demokratischen und pluralistischen Medienlandschaft, die im wesentlichen durch die Befreiung von Bürgerjournalismus vom Copyright erreicht werden soll, zu diskutieren:
Mein Parteibuch möchte eine Keimzelle für eine demokratische und pluralistische Medienlandschaft werden. Dabei kann jeder mitmachen. Auf der Parteibuch-Seite “Mitmachen” werden einige Anregungen dazu gegeben, wie jeder dabei mitmachen kann.
Die Idee besteht im wesentlichen darin, Nachrichten in einem ähnlichen partizipatorischen Community-Prozess zu verbreiten, der bereits mit der Entwicklung von Open-Source-Software die unglaubliche Machtfülle mächtiger Software-Konzerne aufgebrochen hat und aufgrund seiner Offenheit für Machthaber unkontrollierbar, unzensierbar und unumkehrbar ist. Entscheidend ist im Nachrichtenwesen dabei die beliebigen anderen Menschen unwiderruflich eingeräumte Freiheit, Nachrichten weiterzuverarbeiten und weiterzuverbreiten.
Zur Erzeugung von freien Kompletangeboten hochwertiger Nachrichten wird vorgeschlagen, freie Zwischenprodukte in Rollen als Berichter, Bürgerjournalist, Bibliothekar, Nachrichtenagentur, Chefredakteur, Verleger und Techniker zu erzeugen. Entscheidend bei der Idee ist, dass nach Möglichkeit jedermann mit nur geringem Aufwand in die Lage versetzt werden soll, jede dieser Rollen innezuhaben. Angedacht ist es nicht, eine zentralistische Struktur aufzubauen, in der ein Eigentümer das sagen hat, sondern ein Netzwerk für freie Nachrichten, in der alle Rollen parallel beliebig oft wahrgenommen werden können und einzig die Akzeptanz der Verwender darüber entscheidet, wie gut die Rolle ausgefüllt wurde.
Kommentare und Anregungen sind erwünscht.
Falls jemand Lust hat, mich in Hamburg zu treffen, würde ich mich freuen, wenn er oder sie auch kommt. Ich habe mir Zeit genommen, um nach dem Referat mit Freunden, Bekannten und Kennengelernten noch eine Kleinigkeit essen zu gehen und dabei weiter Ideen und Gedanken auszutauschen.
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